Presbyakusis
HNO1
266
Allgemein
kochleäre Schwerhörigkeit unbekannter Ursache
alstersabhängige
SchallempfindungsSH
scheinbar
idiopathische
symmetrische
bei
Personen > 50Jahren
hohe Frequenzen stärker betroffen als tiefe
Sprachverständnis stärker beeinträchtigt als Reintongehör
ï
bes. in lärmiger Umgebung
multifaktoriell:
ï
Alterungsvorgänge
ï
AutoIntox durch Stoffwechselprodukte, Elastizitätsverlust durch BG-Veränderungen, Massenzunahme durch nicht Abbaubare Ablagerungen
ï
genetische Prädisposition
ó
PA kaum unterscheidbar von spät einsetztenden, hereditären InnenohrSH
ï
Kumulation von schädigenden Faktoren
ï
Lärm, MittelOhrerkrankungen, tox. Substanzen und Genussmitteln (Soziakusis)
1/3 der > 65jährigen zeigen einen relevanten Hörverlust von >35dB
m>w (50%m , 25%w bei>65Jahren)
Klinik
zu Beginn primär
Probleme beim Sprachverstehens
ï
zB in der "Beiz", am Arbeitsplatz
bei
Hintergrundgeräuschen
ev Hinweis auf retrocochleäre Beteiligung?
ev Tinnitus
im
Tonaudiogramm:
symmetrische SH
mehr als beim normalen Altershörverlust
vorwiegend
Hochtonverlust
Sprachaudiogramm
ï
relativ schlechter als Tonaudiogramm
Otoskopisch oB
Aussen- und MittelOhr oB
Impedanzaudiogramm oB
..gilt dies auch für Stapediusreflex? (für mich zumindest fraglich...)
idR progredient; allerdings sind Ausmass und zeitlicher Verlauf so verschieden, dass keine Prognose möglich ist.
Diagnostik
hereditäre InnenohrSH
beidseits-langsam auftretende SH
chronische Lärmschwerhörigketi
ototoxisch bedingte Schwerhörigkeit
Therapie
keine
spezifische medikamentöse oder operative Tx
ð
je nach Beeinträchtigung bds. Hörgeräteanpassung
und ev weitere rehabilitatorische Massnahmen
quellen
verlauf
links
HNO1
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neu 20.7.03
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